Donnerstag, 26. November 2015

Becher-Training sucks.

Oh mann ... ehrlich. Es gab bisher nichts, was mich so sehr angestrengt hat, wie Minou das Trinken aus dem Becher trinken beizubringen (ok ... jaaaa ... der Beikoststart war ungefähr genauso, aber ich hatte ihn fast schon wieder vergessen ;).

Seit drei Tagen gibt es jetzt keine Flasche mehr - weder für die Milch am Morgen und Abend, noch für Tee oder Saft-Wasser-Gemisch am restlichen Tag. Minou bekommt momentan alles in einem kleinen, gut handlichen Becher.

Am Frühstücks- oder Abendbrottisch ist das auch kein Problem, das läuft gut. Ein paar Tropfen auf die Klamotten, da kann ich drüber weg sehen.

Aber für den Tag dazwischen stelle ich ihr das Trinken immer auf den Wohnzimmertisch, weil sie so uneingeschränkten Zugang dazu haben soll. Sie kann ja noch nicht so wirklich nach dem Trinken fragen und ich habe das Gefühl, dass sie per Becher schon so weniger trinkt, als wenn sie die Fläsche bekäme. Also steht es immer bereit. Das ist aber das, was mich eigentlich auch ganz fuchsig macht den Tag über ...

Minou reißt den Becher nämlich meistens viel zu schnell hoch, so dass da schonmal eine Pitscherei entsteht. Dann läuft sie ständig damit durch die Gegend und kleckert alles voll ... die kleine Getränkepfützen ziehen sich wirklich durch die ganze Wohnung. Und ich rede mir den Mund fusselig, dass sie immer nur am Wohnzimmertisch trinken und den Becher danach immer wieder dort stehen lassen soll. Immer und immer wieder ... und ständig läuft sie doch wieder damit.

Und wenn sie plötzlich irgendwo stehen bleibt, sich runter beugt und "Oh!" sagt, dann weiß ich, dass ich wieder den Lappen holen kann :/

Das ist echt nichts für meine Nerven. Aber ok - da müssen wir durch. Lernen muss sie es ja ... und das braucht halt seine Zeit.

Mal gucken, wie schnell das besser wird :)

Liebe Grüße.

Eure



Sonntag, 8. November 2015

Gewusst wie-Tipp {Wachsmalstift auf Tisch gemalt}

Langsam aber stetig kommt Minou jetzt in das Alter, in dem Malen interessant wird. Bisher nur mit Buntstiften angefreundet, hat sie vor kurzem aber auch kleine Wachsmalstifte von "Die Maus" von ihrer Tante geschenkt bekommen. Und wir haben die auch gleich ausprobiert. Ich persönlich fand das nämlich in dem Moment auch ganz spannend und habe mich auch mal wieder ein bisschen im Malern ausprobiert - hihi.


Trotz großem DIN A3-Papier, das ich auch schon mehrfach auslegt hatte, um die Tischfläche zu schützen, kam es dazu, dass Minou unseren Wohnzimmer-Tisch mit ein paar Strichen verschönerte. Sie schien es auch irgendwie lustiger zu finden, darauf als auf dem Papier zu malen ... schließlich wiederholte sie das Auf-dem-Tisch-malen mehrere Male. 


Ich holte gleich einen nassen Lappen und versuchte, die Mal-Künste vom Tisch zu entfernen ... aber das ging leider nicht so gut. Größtenteils ging es zwar weg, aber es blieb ein Hauch von Farbe, die ich zudem auch noch etwas mehr verteilt zu haben schien. Mehr wischen half nicht, also tat ich, was ich eigentlich immer mache, wenn ich nicht gleich weiter weiß -> ich fragte Helferlein Google. Und siehe da ... nach ein wenig durchlesen im Netz, fand ich einen Tipp, den ich gleich ausprobieren wollte. 

Also habe ich mich mit folgenden Dingen bewaffnet ... 


... hab nur einen kleinen Klecks Öl gebraucht und die bunten Kringel und Striche ließen sich SOFORT und ohne großen Aufwand entfernen. Das ist also mein kleiner Tipp heute für euch. 

Und ein Zusatztipp: Wenn ihr es gar nicht erst darauf ankommen lassen wollt, gern mal eine wasserfeste Tischdecke, die verschandelt werden darf, unter das Malpapier legen. Darauf bin ich mal wieder erst später gekommen ;) Oder aber: ihr kauft einfach wasserlösliche Stifte - die Möglichkeit gibt es natürlich auch. 

So - dann mal frohes Malen!

Eure




Freitag, 6. November 2015

{Entwicklungsupdate} Schluss mit Monatszählung ...

... unser Mädel ist jetzt 1 1/2 Jahre. Keine 19 Monate. Na ja, doch schon - inzwischen sogar 20. Aber wenn jetzt jemand nach ihrem Alter fragt, sage ich ganz stolz 1 1/2 Jahre. Das klingt irgendwie mehr nach Kleinkind. Und so geschmeidig :)

Herrje. Wo ist bloß die Zeit geblieben? Wenn sie jetzt so durch die Wohnung wackelt, mit ihrer ersten eigenen kleinen Tasche, die unterwegs immer mit den verschiedensten Fundstücken gefüllt wird ... und wenn sie dann auch noch so vor sich hin brabbelt ... dann frage ich mich immer, wie schnell wir doch vom kleinen, auf meinem Brustkorb schlafenden Würmchen, dass sich kaum bewegt hat, weg sind.

20 Monate
11.520 g
83 cm

Minou ist jetzt eine richtige kleine Persönlichkeit. Klar - es gibt noch einiges zu entfalten und auszubauen, aber sie erlebt die Welt inzwischen richtig eigenständig, zeigt aber auch, wenn sie Hilfe braucht und kann uns auch jederzeit klar machen, was gewünscht ist und was nicht. Sie probiert, untersucht, durchwühlt, blättert, klettert, stolpert, fällt, gackert, schreit, albert ... alles hintereinander und wieder von vorn.

Spielen, sprechen, klettern und Quatsch machen stehen derzeit ganz oben auf der Entwicklungs-Liste. Meilensteine abarbeiten können wir jetzt nicht mehr großartig - drehen, krabbeln, laufen sind unter anderem doch die größten, die es für so ein kleines Persönchen gibt. Aber ich werde mit den Entwicklungsupdates weitermachen und immer mal erwähnen, was Minou Neues kann oder was besonders gewesen ist im Vormonat.

Ich hab vor kurzem auch entdeckt, dass Milestonecards auch "Toddlercards" bzw. Karten für Kleinkinder hat - mit denen kann man Ereignisse festhalten, die üblicherweise im Alter von 1-4 Jahren stattfinden. Und da wir da gerade mittendrin sind, machen die mich natürlich neugierig. Und ich hätte doch noch mal die ein oder andere Meilenstein-Inspiration für die Updates hier. Mal gucken, ob ich uns die noch besorge ...

Heute halte ich vor allem aber noch fest, dass Minou ja eine gewisse Zeit lang furchtbar an mir klammerte. Zu Hause ging es. Es war mehr so in Situationen, in denen Dritte dazu kamen. Und da war es egal, ob es nur eine Person oder gleich ein ganzer Haufen waren. Jede/r, die/der nicht Mama (oder natürlich auch Papa) war, wurde gar nicht erst angeguckt und zudem musste noch Schutz hinter Mamas oder Papas Bein gesucht werden - mit Festhalten natürlich. Weinen gehörte auch oft dazu, wenn man ihr doch zu Nahe kam.

Anfang Oktober aber, da guckten wir uns eine Kita an, die wir uns total für Minou als tägliche Betreuung wünschen. Und auch Minou schien diese schon auserwählt zu haben. Sie tapste nämlich gleich ganz allein durch die Gänge und verschwand auch schon in einem Zimmer, das ein Mal-Raum zu sein schien. Und SEITDEM ... ist sie wie ausgewechselt. Sie lächelt die Menschen an, macht Quatsch mit ihnen und lässt sich sogar beaufsichtigen bzw. beschäftigen und wir müssen nicht unbedingt in greifbarer Nähe sein. Das ist echt toll. Nicht, weil wir keine Lust auf sie haben ... nein - weil es schön ist, sie mit anderen Menschen interagieren zu sehen. Weil sie Spaß dabei hat und weil auch die Leute, mit denen sie dann zusammen ist, total begeistert von ihr sind. Das ist einfach nur schön - mehr muss ich dazu ja nicht sagen :)

Tja, und nun gucken wir mal, was die kommenden Monate so für uns bereit halten. Wir sind gespannt und ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

Btw. Wisst ihr noch, was in diesem Zeitraum bei euren Kiddies besonders hervorgestochen ist? Ab in die Kommentare damit ;)

Liebe Grüße.

Eure








Mittwoch, 4. November 2015

Alles nur eine Phase.

Bin ich froh ... heute Abend war wieder "Ab in die Wanne" für Minou angesagt und sie hatte endlich mal wieder Spaß.

Seit ein paar Wochen war das wieder großes, großes Theater. Das war manchmal so schlimm, dass sie sich nicht mal hinsetzen mochte und ich sie im Stehen in der Wanne waschen musste. Das war noch einen Tick blöder, weil sie so schnell das Gleichgewicht verlor und manchmal fast schon hinplumpste - und ich wollte ja nun ungern, dass sie das Baden noch schlimmer findet als bisher schon. Mir hat das dann auch schon kein Spaß mehr gemacht und es graute mir immer vor dem nächsten Bad.

Jetzt war Minou vor kurzem aber mit dem Papa im Schwimmbad und das scheint dem Bade-Problem wohl den nötigen Twist gegeben zu haben. Bereits beim ersten Mal nach dem Schwimmen guckte sie wieder neugierig um die Ecke, als ich das Wasser in die Wanne einließ und fing direkt an, mit dem Schaum zu spielen. Auch das Reinstellen (natürlich erstmal nur so ... ganz vorsichtig herantasten halt :) war kein Problem. Ich habe sie dann einfach mal machen lassen ohne groß einzugreifen und letztendlich hat sie sich dann von ganz allein erstmal hingehockt und anschließend richtig hingesetzt. Puh. War ich froh ... es ist einfach viel, viel schöner, wenn sie das Baden auch toll findet.

Ach - und dann war da ja noch das Brot-Problem. Anfangs war es keins. Da aß sie gut - mit den verschiedensten Belägen. Aber plötzlich gab es auch da einen Wandel. Brot wurde nicht mehr gegessen. Frischkäse, Leberwurst, Scheiben-Belag wurde einfach runtergemampft oder -gepult. Das spielte natürlich auch wieder Sorgen in die Vorbereitungen fürs Frühstück und Abendbrot rein. Minou hat zwar schon bei einem von beidem Joghurt mit Haferflocken und Obst bekommen, aber für das andere Mahl musste es Brot sein. Ich wusste sonst nicht, was. Tja, und was soll ich sagen? Wir haben einfach weiter gemacht wie bisher ... nur mit weniger Brot und alles, was liegen blieb, haben wir dann gegessen. Und nun? Seit einigen Tagen wird wieder so gegessen, wie am Anfang. Zumindest das Brot. :) Beim Gemüse ist sie noch immer nicht besser geworden - hahaha :).

Also - man sieht es tatsächlich immer wieder: es ist alles nur ein Phase. Solange man auch nicht anfängt, großartig ein Thema daraus zu machen und irgendwelche deutlich anderen Wege zu gehen, macht man aus der Phase auch kein Problem. Zumindest haben wir das für uns bis jetzt immer so erlebt.

So - und jetzt nutze ich den Mittagsschlaf von Minou aus, den sie ausnahmsweise gerade mal macht, und schaue mal, was ich zu essen mache :)

Liebe Grüße.

Eure



 
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